Federn in der Magie
Federn spielen in der Magie eine wichtige Rolle und sind Indikator für vielerlei Dinge. Wenn man draußen eine Feder am Boden liegen sieht, so sollte man auf keinen Fall einfach daran vorbeigehen.
Alle Federn, die nicht komplett schwarz oder weiß sind, eignen sich für ein kleines Wunschritual!
Dafür hebt man die Feder auf, schreibt mit dem Federkiel die eigenen Initialen in die Erde, murmelt leise den Wunsch und steckt dann die Feder genau an der Stelle senkrecht in den Boden. Daneben legt man eine kleine Opfergabe, etwa eine Münze oder ein Kraftsteinchen. Als Schatz für die Feen, die dann ihrerseits dafür Sorge tragen, dass man selbst Glück hat, sich das Schicksal gut für einen fügt und der Wunsch so in Erfüllung gehen kann.
Eine weiße Feder ist eine Warnung.
Den Überlieferungen nach ist eine weiße Feder eine Warnung des eigenen Schutzengels. Diese Feder sollte man daher aufheben, kurz achtsam innehalten und sie dann mit einigen Gedanken des Dankes wieder in den Wind werfen.
Eine schwarze Feder ist ein Zeichen für einen Zauber.
Entweder hat jemand Magie gewirkt, die den Feder-Finder zum Ziel hat (hierbei gibt es keine Aussage, ob positiv oder negativ) oder man hat selbst ein Ritual durchgeführt und dieses ist begünstigt. Wenn man selbst magisch tätig ist, so ist also auch eine schwarze Feder ein gutes Zeichen!
Eine weitere Botschaft kann darin liegen, welcher Vogel die Feder verloren hat.
Taubenfedern verkünden eine bald eintreffende (überraschende) Nachricht, die Federn von Eulen hingegen ermahnen einen zu Innenschau und Selbstreflexion. Eine Adlerfeder hilft Freunde und Feinde schneller voneinander zu unterscheiden, während die blauen Federn eines Eichelhähers davor warnen, nicht einfach nachzuplappern, was andere so von sich geben. Vieles kann man davon ableiten, welche Eigenschaften dem jeweiligen Vogel beispielsweise nachgesagt werden.
Taube: Friedfertigkeit, Orientierungssinn, Sanftmut
Amsel: Aufmerksamkeit, Klarheit, Standfestigkeit
Krähe: Intelligenz, Anpassungsfähigkeit, Weitblick
Buntspecht: Ausdauer, Zielstrebigkeit, Tatkraft
Elster: Neugier, Kommunikationsfreude, Kreativität
Eichelhäher: Voraussicht, Schutzinstinkt, Wachsamkeit
Rotkehlchen: Mut, Herzenswärme, Aufrichtigkeit
Haussperling: Geselligkeit, Leichtigkeit, Lebensfreude
Star: Lernfähigkeit, Ausdrucksstärke, Wandelbarkeit
Buchfink: Rhythmusgefühl, Beharrlichkeit, Optimismus
Kohlmeise: Pragmatismus, Findigkeit, Verspieltheit
Blaumeise: Lebendigkeit, Feinfühligkeit, Entdeckergeist
Ente: Gelassenheit, Balance, Selbstvertrauen
Bussard: Überblick, Souveränität, Entscheidungsfreude
Waldkauz: Intuition, Ruhe, Erkenntnis
Schwan: Würde, Treue, Anmut
Bitte beachten: Wildlebende Vogelarten stehen unter Schutz. Das betrifft auch die gefundenen Federn, weil nicht nur das Tier selbst, sondern auch erkennbare Teile rechtlich mit erfasst sind. Diese Federn sollten daher immer in der Natur verbleiben.
Unkritisch sind natürlich Funde von domestizierten Tieren an einem plausiblen Ort, also zum Beispiel von Haushühnern, Puten, Hausenten, Hausgänsen, Perlhühnern oder von gehaltenen Zuchttauben, etwa auf einem Hof. Diese können gesammelt und für weitere magische Zwecke verwendet werden.
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